Eine Sturmfahrt durch das lebenslange Paarungsverhalten von Mann und Frau. Männer und Frauen passen eigentlich nicht zusammen, das wussten im Grunde wohl schon Adam und Eva. Genau dort nämlich beginnt "I Love You, You`re Perfect, Now Change". Als Gott sprach: „Es werde Licht", da wurde Licht, doch als er sprach: „Da seien Mann und Frau" begannen die Probleme.
Das Vier-Personen-Musical erzählt von ersten Begegnungen, vom verzweifelten Singledasein, von erfolglosen Blinddates, von plötzlichen Zweifeln vor dem Jawort, von der Freude und dem Fluch Eltern zu sein, über Streitereien beim Autofahren bis hin zum Flirtversuch auf der Trauerfeier eines verstorbenen Bekannten. Mit einem Schmunzeln im Gesicht sehen wir den ewigen Kreislauf des menschlichen Verhaltens in Beziehungen aller Art. Und am Ende des Stückes heißt es: „All ihr guten Menschen auf Erden, lebt fortan in Freuden! Findet eure Liebe! Findet den perfekten Partner! Und verbringt den Rest eures Lebens mit dem Versuch, ihn zu ändern!
Eine bunte Szenenfolge über die Irrungen und Wirrungen des Liebeslebens. Ein unterhaltsamer Theaterabend, der Erinnerungen weckt, einen zum Lachen bringt und mit charmantem Augenzwinkern den Spiegel vorhält. Mal frech und böse, mal wunderbar witzig oder auch melancholisch führt dieses Stück durch mancherlei bekannte Beziehungssituationen. Die vier Darsteller singen, spielen und tanzen sich dabei durch über 50 Rollen.
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Schellen Ursli
Kindermusical nach dem Buch von Selina Chönz und Alois Carigiet
Deutschschweiztournee, 2010/11
Regie: Brigitt Maag Musikalische Leitung: Claudia Dahinden Rollen: Urslis Vater und steppender Hirsch
"Hoch oben in den Bergen, weit von hier, da wohnt ein Büblein so wie ihr." So beginnt der "Schellen-Ursli", das wohl bekannteste Schweizer Bilderbuch. Ursli, ein kleiner Bub aus dem Engadin, lebt mit seiner Familie in einem Dorf in den Bergen. Er ist ein fröhlicher Junge, der seinen Eltern tatkräftig bei der täglichen Arbeit hilft. Einmal jährlich findet im Dorf der Chalandamarz statt, ein Brauch bei dem die Kinder mit ihrem Glockengeläut den langen, harten Wintervertreiben. Bei der Glockenverteilung ist Ursli als Letzter an der Reihe und kriegt ein sehr kleines Glöckchen. Die andern Kindern lachen Ursli deswegen aus und hänseln ihn. Ursli ist traurig und verzweifelt, doch das Mäuschen, der treue Begleiter von Ursli, tröstet ihn.
Gemeinsam hecken die beiden einen Plan aus. Sie möchten für Ursli die grosse, schöne Kuhglocke aus der Familien-Alphütte holen. Es wird ein anstrengender und gefährlicher Weg für Ursli und das Mäuschen. Zu Hause machen sich die Eltern und Onkel Gian aufgrund des Schneetreibens grosse Sorgen.Wird es Ursli und dem Mäuschen gelingen, die grosse Glocke aus demMaiensäss zu holen?
Brigitt Maag und Paul Weilenmann (Karl's Kühne Gassenschau) haben sich für die Bühnenbearbeitung von "Schellen-Ursli" weitgehend am Kinderbuch orientiert und nur Veränderungen vorgenommen, wo es die Bühnendramaturgie benötigt. Es entstand eine lebendige, kurzweilige Schweizer Geschichte, bei welcher die kleinen Zuschauer mit dem Helden zusammen zittern und sich gleichzeitig über seinen Mut freuen dürfen.
Dank den Kompositionen von Neil Filby werden diese Emotionen noch verstärkt. Kinder wie auch Erwachsene werden eingeladen vollständig in die Welt von „Schellen-Ursli“ einzutauchen.
Gelbe Zitronen - ein Leben auf facebook
Musiktheater von Julia Gloor
Regie: Julia Gloor Musikalische Leitung: Julia Gloor Rolle: Gentle Tic
"Gelbe Zitronen" zeigt ein Leben auf Facebook. Magie, Ekstase, Abgrund. Die Bühne besteht aus einer realen und einer virtuellen Welt. Am Küchentisch leben die Menschen in der realen Welt und auf einer Plattform segeln sie in der virtuellen um die Erde. Um auf die Plattform zu gelangen bedarf es der Hilfe der mächtigen und schönen ES, der technischen Amazonen von 2010.
Eines Tages begeben sich zwei junge Männer auf die Reise. Auf der Plattform beschwören sie die Tics herbei - ihre eigenen Projektionen. Diese erfüllen den ahnungslosen Abenteurern alle Wünsche.
"Gelbe Zitronen" spricht eine sinnliche und poetische Sproache, wie ein silberner Faden zieht sie sich durch ironische Raps satte Chorparts und luftige Slam Poetries. Die ungewöhnlichen Bilder berühren und fordern heraus. Ein erfrischendes Vergnügen.
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S.O.S - Save Our Show
Abschlussproduktion des 3. Jahrgangs 2009 der Swiss Musical Academy
Deutschschweiz-Tournée
2009
Regie: Volker Langeneck Musikalische Leitung: Michael Frei Choreografie: Sean Stephens, Heidi Michel, Anja Gallagher Rolle: Leon
In "S.O.S - Save Our Show" wird das Leben der Showgruppe auf einem Kreuzfahrtschiff beleuchtet.
Wenn sich die fünf Frauen und der eine Mann zwischen den Showblöcken in die Garderobe zurückziehen, fallen die Masken der einzelnen Personen.
Neben den mitreissenden Shownummern zeigt der Blick hinter die Kulissen, dass hinter dem Glamour auch Zweifel, Eifersucht und Missgunst den Alltag des Ensembles prägt.
Menschen, die durch den Beruf und die Arbeitssituation eng zusammengeschweisst sind… die Nähte scheinen aber bald zu bersten; Und immer wieder der Ruf auf die Bühne, wo die Lasur der Freude alle Ängste, Nöte und Beziehungsdramen vor dem Urlaubs-Publikum verbirgt.
Die eigentliche Show auf dem Schiff besteht aus bekannten Broadway-Hits, welche vom Ensemble gesungen und getanzt werden.
Die Lieder in der Gardarobe, welche die Handlung und Gefühlslagen der Protagonisten unterstützen, wurden eigens vom musikalischen Leiter, Michael Frei, für "S.O.S - Save Our Show" komponiert.
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Into the Woods
Von Stephen Sondheim
Theater am Käfigturm, Bern
2009
Regie: Robb Corell Musikalische Leitung: Robb Corell Choreografie: Kate Baur Rollen: Rapunzel's Prince, Wolf
Stephen Sondheim, 1930 in New York geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Komponisten und Texter des Broadway. 1957 begann er seine Karriere als Songwriter der "West Side Story" von Leonard Bernstein.
Im ersten Akt seines Stückes "Into the Woods" bedient er sich unter anderen der Gebrüder Grimm. Aschenputtel möchte um alles in der Welt zum abendlichen Ball, Hans (Jack) und seine Mutter sind verzweifelt ob der Milchlosigkeit ihrer Kuh. Dann gibt es da die Bäckersleute, welche so gerne ein Kind haben möchten und letztlich Rotkäppchen bei seinem bekannten Abenteuer im Wald auf dem Weg zur Grossmutter. Zudem hat Sondheim eine neue Geschichte erfunden: Die Hexe, welche Rapunzel im Turm gefangen hält, verspricht den Bäckersleuten die Erfüllung ihres Kinderwunsches, wenn sie ihr innerhalb von drei Tagen eine Kuh so weiss wie Milch, Haar so gelb wie Mais, ein Mäntlein so rot wie Blut und einen goldenen Schuh bringen. Der Wald, in dem alsbald alle versuchen, ihre Wünsche zu erfüllen, ist der Ort in dem sich die Figuren in amüsante Verwicklungen begeben. Der Wald als Ort der Sehnsucht, des Irrationalen, die rote Kappe als Symbol von Erotik und Sexualität, Moral und Ordnung und nicht zuletzt die beliebte Schublade der bösen Stiefmutter liefern eine reizvolle Montage all der jedem seit der Kindheit wohl vertrauten Stereotype der Grimmschen Märchenwelt.
Die Kunst, aus all dem einen unterhaltsamen Abend zu machen, beherrscht Sondheim exzellent.
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The untold Christmas Story
Weihnachtsshow der Swiss Musical Academy
Vidmarhallen, Bern-Liebefeld
2008
Regie: Volker Langeneck Musikalische Leitung: Michael Frei Choreografie: Sean Stephens Rollen: Diverse
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Happy End
Buch von Dorothy Lane
Songtexte von Bertolt Brecht
Musik von Kurt Weill
Regie: Volker Langeneck Musikalische Leitung: Ken Mallor Choreografie: Marianne Varga Rolle: Bill Craker
In der Unterwelt von Chicago in den Tagen vor Weihnachten. In Bills Ballhaus vertreibt man sich die Zeit mit Betrügereien. Lilian, Leutnant der Heilsarmee, dringt mit ihren Kameraden bis ins Ballhaus vor. Auf Grund ihrer frommen Appelle wird sie von den Versammelten verhöhnt, lässt aber nicht locker und nimmt Bills Einladung auf einen Whisky trotz eindringlicher Warnungen ihrer Freunde an.
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Les Misérables
Ein Musical von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg, basierend auf dem Roman von Victor Hugo.
Thuner Seespiele
2007
Jean Valjean wird nach 19 Jahren Haft entlassen, erfährt als ehemaliger Sträfling aber nur Ablehnung von der Gesellschaft. In seiner Verbitterung bestiehlt er einen Bischof und wird prompt erwischt. Der Bischof erklärt aber vor der Polizei, er sei nicht bestohlen worden, sondern habe den vermeintlichen Verbrecher beschenkt. Überrascht von dieser Güte beschliesst Valjean sein Leben zu ändern.
Acht Jahre später hat sich Valjean eine neue Existenz als Bürgermeister und Fabrikbesitzer aufgebaut. Um einen Unschuldigen zu retten gibt er sich seinem ehemaligen Aufseher Javert zu erkennen. Gleichzeitig verlangt er aber Aufschub um der verstorbenen Arbeiterin Fantine den letzten Wunsch zu erfüllen und für ihre uneheliche Tochter zu sorgen. Javert bleibt unversöhnlich, es kommt zum Kampf und Valjean muss fliehen.
Die kleine Cosette muss in der Spelunke der Familie Thénardier all die Arbeiten verrichten, die für Eponine, die Tochter der Wirtsleute, zu schmutzig sind. Valjean nimmt Cosette zu sich und zieht mit ihr nach Paris. Er schenkt dem Kind seine ganze Liebe, spricht jedoch nie offen über seine Vergangenheit.
Neun Jahre später: Das Elend in Paris ist gross, die Stimmung gespannt. Während der Revolutionswirren der 1830er-Jahre verliebt sich Cosette in den Studenten Marius, der mit seinen Freunden auf Seiten der Unterschicht kämpfen will. Gleichzeitig gerät Jean Valjean durch einen Überfall erneut ins Fadenkreuz seines alten Widersachers Javert. Am Vorabend der Arbeiteraufstände scheint alles offen.
Doch der Aufstand scheitert, nicht zuletzt durch eine List von Javert. Dennoch lässt Valjean den Spitzel laufen und kümmert sich nach der verlorenen Schlacht um den verletzten Marius, mit dem er durch die Kanalisation flüchtet. Beim Ausstieg trifft Valjean erneut auf Javert, der ihm die Rettung Marius’ erlaubt und ihn laufen lässt. Aus Scham über seine Schwäche und die Verletzung seiner Pflicht stürzt sich Javert daraufhin in die Seine.
Nachdem sich Marius erholt hat, gesteht ihm Valjean seine Vergangenheit und verlässt das Paar Marius und Cosette. Auf dem Hochzeitsfest versucht Thénardier den Bräutigam mit Informationen zu seinem Schwiegervater zu erpressen. Marius erfährt dadurch aber endlich, dass er seine Rettung auf der Barrikade Valjean verdankt. Gemeinsam mit Cosette sucht er den Sterbenden auf.
“Wie wir einen Gegenstand, der vor uns flieht, gern verfolgen, so sehen wir das Blau gern an, nicht weil es auf uns dringt, sondern weil es uns nach sich zieht.” Behauptet wenigstens Goethe
Im Westen New Yorks geraten zwei Straßengangs immer wieder aneinander, wobei es oft zu heftigen Handgreiflichkeiten kommt: Die Jets sind eine Zusammenrottung von jungen Amerikanern, die Sharks sind aus Puerto Rico stammende Einwanderer. Bernardo ist der Anführer der Sharks; Riff der Chef der Jets.
Unter den Jets befindet sich Tony, einst Anführer dieser Gang, der sich ins zweite Glied zurückgezogen hat, weil er in den gewalttätigen Auseinandersetzungen keine Zukunft sieht und überdies selbst nahezu als etabliert zu sein scheint, hat er doch einen Job in einem Drugstore. Aber er ist natürlich immer noch auf der Seite seiner Gang.
Auf einem Tanzabend der Sharks, bei dem eine Abordnung der Jets - unter ihnen Tony - unaufgefordert erschienen sind um zu stören, sieht Tony die gerade erst aus Puerto Rico ausgereiste Maria, die Schwester Bernardos, des Anführers der Sharks. Sie ist einem Shark versprochen: Chino soll sie heiraten. Doch an diesem Abend ändert sich ihr Leben: Sie verliebt sich auf Anhieb in den unter den Jets am sensibelsten erscheinenden Tony, und dieser verliebt sich umgekehrt ebenso. Indessen: Sie ist Bernardos Freund Chino versprochen.
Riff wird bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung von Bernardo mit einem Messer erstochen. Tony, der den Kampf verhindern wollte, rächt den Tod seines Freundes spontan und tötet seinerseits Bernardo. Als Maria erfährt, dass Tony ihren Bruder ermordet hat, ist sie erschüttert, steht jedoch auch weiterhin zu ihrer Liebe zu ihm. Wegen des Totschlags polizeilich gesucht, ist Tony abgetaucht. Anita, die Geliebte des getöteten Bernardo, will ungeachtet ihres Schmerzes Maria helfen und bemüht sich um Kontakt mit Tony. Hierfür begibt sie sich ins Lager der Jets, wo sie zwar nicht Tony antrifft, aber andere Bandenmitglieder, die sie zutiefst demütigen.
Hierüber wütend behauptet sie den Jets gegenüber wahrheitswidrig, Maria sei von Chino erschossen worden. Als Tony diese Nachricht erfährt, verlässt er verzweifelt sein Versteck, um sich an Chino für den Tod seiner Angebeteten zu rächen. Auf der Straße begegnet er Maria und überglücklich, dass sie doch noch lebt, eilt er auf sie zu. In dem Augenblick jedoch taucht Chino auf, der den Tod Bernardos rächen will und erschießt ihn. Tony stirbt in Marias Armen.
Die Sinnlosigkeit des Blutvergießens öffnet den rivalisierenden Banden die Augen und auf Bitten von Maria, die nun nicht nur den Bruder sondern auch ihren Geliebten verloren hat, beendet man die Feindschaft.
The Showboat
Von Jerome David Kern und Oscar Hammerstein
Kreuzlingen
1999
Musikalische Leitung: Mark-Andreas Zenger Rolle: Joe
Die Handlung findet auf der „Cotton Blossom", einem der prächtigen Theaterschiffe auf dem Mississippi, statt. Ein Beziehungsgeflecht verbindet dessen Kapitän und seine hübsche Tochter Magnolia mit der Theatertruppe und den Spielern auf dem Schiff. Der unglückliche Maschinist Joe verliebt sich in Magnolia. Im Evergreen „Ol’ Man River" beklagt sich Joe über das Leben der geknechteten Sklaven und dass der Mississippi zwar alles wisse, aber dennoch nichts preisgebe.
Ein Inspektor kommt
Von John B. Priestley
Hermes Theater in Dettingen, Konstanz
1998